Stellenbeschreibung
Helmholtz-Zentrum HereonDas Helmholtz-Zentrum Hereon betreibt internationale Spitzenforschung für eine Welt im Wandel: Rund 1.000 Beschäftigte leisten ihren Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels, der nachhaltigen Nutzung der weltweiten Küstensysteme und der ressourcenverträglichen Steigerung der Lebensqualität. Vom grundlegenden Verständnis bis hin zur praxisnahen Anwendung deckt das interdisziplinäre Forschungsspektrum eine einzigartige Bandbreite ab.
Zentralabteilung Forschungsreaktor
Die brennelementfreie Forschungsreaktoranlage wurde im Jahre 2010 endgültig abgeschaltet. Mit den produzierten Neutronen wurden zerstörungsfreie Untersuchungen an neuen Werkstoffen und Materialien durchgeführt. Im Rahmen des seit vielen
Jahren geführten Bürgerdialogs informiert das Forschungs-zentrum über Stilllegung und Abbau der kerntechnischen
Einrichtungen ( www.hereon.de/dialog ).
Abteilungsleitung (m/w/d) Reststoffentsorgung
Referenzcode: 2026/R 6 - 1040
Arbeitsort: Geesthacht
Bewerbungsfrist:
Für die Zentralabteilung Forschungsreaktor am Standort Geesthacht suchen wir für das Projekt „Stilllegung des Forschungsreaktors und den Abbau kerntechnischer Einrichtungen“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt - unbefristet - eine Abteilungsleitung (m/w/d) Reststoffentsorgung, die bereits über einschlägige relevante Berufserfahrung in diesem Aufgabenfeld verfügt.
Chancengleichheit ist wichtiger Bestandteil unserer Personalpolitik. Wir möchten deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich dazu ermutigen, sich zu bewerben. Die Stelle ist in Vollzeit zu besetzen (39 h/Woche).
Leitung der Abteilung Reststoffentsorgung (RR) inkl. zukünftiger SSB-Entsorgung
Leitung Erarbeitung und Realisierung von Entsorgungskonzepten für den Abbau der Forschungsreaktoranlage und des Heißen Labors sowie der Zerlegung des Reaktordruckbehälters des Nuklearschiffs Otto Hahn
Festlegung der entsorgungsrelevanten Anforderungen für die Abbauplanung und -durchführung
Veranlassung der Durchführung der Reststoffbearbeitung für Reststoffe aus dem Abbau mit dem Ziel der Freigabe gemäß §§ 31 bis 42 StrlSchV
Veranlassung der Behandlung radioaktiver Abfälle
Sicherstellung des Betriebs des Reststoff-Verfolgungssystems (RVP) und des Abfallfluss-Verfolgungs- und Produktkontrollsystems (AVK)
Veranlassung der Beauftragung externer Dienstleister für die Entsorgung
Organisation und Sicherstellung der Auditierung von externen Konditionierungseinrichtungen
Organisation von und Mitwirkung an Fachgesprächen sowie von Aufsichtsbesuchen mit Sachverständigen und der Aufsichtsbehörde
Erarbeitung von Verbesserungspotenzialen zur Darstellung und Dokumentation technischer Abläufe
Ausarbeitung und Überwachung von Terminplänen.
erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches oder ingenieurwissenschaftliches Hochschulstudium (Dipl.-Ing. [Uni] oder M. Sc.) Fachrichtung Nukleartechnik, Kerntechnik, Nuklearchemie, Nuklearphysik oder vergleichbar
sehr gute Kenntnisse in der Beantragung und Abwicklung von atomrechtlichen Genehmigungs-, Vorhabens- und Änderungsverfahren
sehr gute Kenntnisse in der Reststoffbearbeitung und -entsorgung sowie der Freigabe gemäß §§ 31 bis 42 StrlSchV
Erfahrung mit dem Reststoff-Verfolgungssystem (RVP) und dem Abfallfluss-Verfolgungs- und Produktkontrollsystem (AVK)
sicherer Umgang mit und sehr gute Kenntnisse von erforderlichen gesetzlichen Regelwerken (Kenntnisse des Atomgesetzes [AtG], Strahlenschutzgesetzes [StrlSchG], der Strahlenschutzverordnung [StrlSchV], Entsorgungsverordnung [AtEV], kerntechnische Regelwerke [KTA])
Atomrechtliche Zuverlässigkeitsüberprüfung
Fachkundenachweis für Strahlenschutzbeauftragte
Berufserfahrung im Aufgabenbereich
erste Führungserfahrungen
sicherer Umgang mit gängiger Office-Software
analytisches Denkvermögen und strukturierte, zielorientierte Arbeitsweise, verbindliches und souveränes Auftreten, hohe Kommunikationsfähigkeit sowie Teamorientierung
Erfahrung in der Moderation von Gruppen
eine spannende und abw...